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Eine Zunahme von Extremwetterereignisse sowohl bezogen auf die Häufigkeit als auch auf die Intensi-tät ist eine unmittelbare Folge der Klimaveränderungen. Extremwetter in ihrer vielschichtigen Ausprä-gung werden somit zu einer dauerhaft präsenten Bedrohung für Mensch und gebaute Umwelt. Bei der Planung von neuen und der Sanierung von bestehenden Gebäuden sind diese daher als zusätzlicher „Lastfall“ zu berücksichtigen. Denn es gilt den Menschen in diesen Situationen einen ausreichenden Schutzraum zu bieten, aber auch einen dauerhaften Erhalt des Bauwerks zu sichern. Die Grundlage dafür können allerdings keine retrospektiven Wetteraufzeichnungen bilden, die die Vergangenheit re-präsentieren. Vielmehr bedarf es eines prospektiven Ansatzes, der die dynamischen Entwicklungen im Zuge der Klimaveränderung und die auf Jahrzehnte ausgelegte Nutzungsdauer von Gebäuden im Blick hat.
Niveau: Grundlagen

