Deutsches Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V.

Positionen

Die hier vorgestellten Kernpositionen begleiten unsere politische Arbeit auch abseits von tagespolitischen Fragestellungen.

Unsere Kernpositionen

Das DEN vertritt oft tagespolitische Positionen im Sinne seiner Mitglieder. Es gibt aber einige Überzeugungen, die das Auftreten des Vorstandes immer begleiten. Dazu gehört das Verständnis, dass die Klimakrise real ist und unsere Lebensgrundlagen bedroht. Der Erhalt des Gleichgewichts physikalischer und ökologischer Systeme muss daher politische und gesellschaftliche Priorität haben. Etwas konkreter: Investitionen in Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen sind der einzige Weg in eine sichere, demokratische und gute Zukunft. Nur die konsequente Umstellung auf Erneuerbare, ein echtes Bemühen um Energieeffizienz und Ressourcenschonung bringen uns dieser näher.

Das DEN (steht für und) fordert eine Politik, die das anerkennt, die sich zu den Klimaschutzzielen verpflichtet und die Krise auch in ihrer gesellschaftlichen Dimension adressiert – eine Politik, die auf Expert/innen aus der Praxis (der Energieberatung) hört und verlässliche Rahmenbedingungen schafft.

Es gibt ganz unterschiedliche Adressaten einer  Energieberatung von Hauseigentümer/innen über Kommunen bis in die Industrie. Der fachliche Blick auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung ist gefragt. Eine gute Beratung muss auch deswegen wirtschaftlich neutral und qualitätsgesichert durchgeführt werden. Das DEN fordert deswegen ein geschütztes Berufsbild, ein Gesetz, das Einstieg und Tätigkeitsfeld von Energieeffizienzexpert/innen organisiert und die Qualität der Beratung wie auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit gewährleistet.

Warum ist das wichtig?

Energieberater/innen müssen in ihrer Arbeit die Wünsche von Eigentümer/innen, die Vorgaben des Gesetzgebers und die Notwendigkeiten des Klimaschutzes wie die „Bedürfnisse“ des Gebäudes organisieren. Wenn dabei wirtschaftliche Interessen leitend sind, kann eine gute, neutrale Beratung nicht oder nur eingeschränkt stattfinden. Nur wenn energetische Sanierungen echte Einsparungen erzielen und Eigentümer/innen gute Erfahrungen mit Energie-Effizienz-Expert/innen machen, kann sich in dem emissionsintensiven Bereich etwas verändern. Um das gesellschaftliche Vertrauen in diese Veränderung und die Energieberatung selbst zu stärken, braucht es Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie eine Verpflichtung seitens der Energieberatenden unabhängig zu arbeiten.

Engagement des DEN
  • Das DEN nimmt entsprechend eigener Satzung nur Mitglieder auf, die wirtschaftlich unabhängig arbeiten. Jeder Mitgliedsantrag wird explizit daraufhin geprüft.
  • Qualität und Kompetenz gehören zum Selbstverständnis des DEN. Deswegen hat der Verband ein eigenes Signet entwickelt, das als sichtbares Zeichen für Fachwissen und Verlässlichkeit dient und zeigt, dass ein Mitglied den hohen Anforderungen einer guten Beratung gerecht wird.
  • Auf Bundesebene arbeitet das Netzwerk schon lange für ein Berufsbild, für klare gesetzliche Vorgaben zur Aus- und Vorbildung von Energieberatungen. (siehe unten)

Circa 30% der Emissionen Deutschlands werden im Gebäudesektor verursacht. Sie entstehen durch die Nutzung von fossilen Brennstoffen bei der Wärme und Stromversorgung. Wirksamer Klimaschutz muss deswegen die energetische Sanierung von Gebäuden vorantreiben, sicherstellen, dass die gebrauchte Energie im Gebäude wie auch in anderen Bereichen (Industrieprozesse, Wärmenetzen) effizient genutzt und der Umstieg auf Erneuerbare ermöglicht wird. Genau dafür braucht es qualifizierte Energieberatende, Fachkräfte, die Expertise aus verschiedensten Bereichen verknüpfen, um Verbraucher/innen, Kommunen und Unternehmen mit Blick auf Energieeffizienz zu beraten. Obwohl der Beruf des Energieberaters/der Energieberaterin eine entscheidende Rolle im Bemühen um die Klimaziele spielt und sich nicht als Unterkategorie der klassischen Bauberufe begreifen lässt, ist er nicht geschützt: Jede/r kann sich als Energieberater/in ausgeben -auch ohne fachgerechte Ausbildung. Hier fehlt ein Berufsbild, eine eindeutige, anerkannte Beschreibung von Tätigkeitsfeld, Qualifikation und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Das DEN fordert deswegen gesetzliche Regelungen, die festlegen, wie Energieberatende sich qualifizieren, wie Tätigkeitsfelder und Vergütung aussehen. Auch Rechte und Pflichten soll das Regelwerk definieren, um den Titel des/der Energieberater/in zu schützen.

Warum ist das so wichtig?

Die Argumente für ein Berufsbild sind zahlreich. Für das DEN ist hier die Gewinnung von Nachwuchskräften wie die Sicherstellung von hochwertigen Energieberatungen entscheidend: Mit einer gesetzlichen Regelung von erforderlichen Kompetenzen, einem einheitlichen Ausbildungsweg und einer fairen Honorarordnung wird gewährleistet, dass nur gut ausgebildete, motivierte Menschen den Beruf ausüben, dass unzureichend Qualifizierte den Titel „Energieberater/in“ nicht kapern können. Nachwuchskräften wird so ein direkter Einstieg in die Branche ermöglicht. Vor dem Hintergrund eines sich zuspitzenden Fachkräftemangels und mit Blick auf den komplizierten Ausbildungsweg zum Energieberatenden leistet ein Berufsbild hier viel.

Auch die Qualität der Beratung wird über eine gesetzliche Regelung zur Ausbildung, zu notwendigen Kompetenzen sichergestellt. Energieberatende, die durch ein Berufsbild geschützt sind, können sich darüber hinaus auf die Entwicklung klimaoptimierter Lösungen konzentrieren statt über wechselnde Förderlandschaften informieren und beraten zu müssen. Sie werden nicht dafür verantwortlich gemacht, wenn Zahlungen sich verzögern oder ausbleiben, werden in ihrer Fachkompetenz als Energieeffizienz-Expert/innen sichtbar. Diese anerkannte Expertise festigt das Vertrauen in die Branche und damit auch in Maßnahmen zum Schutz des Klimas.

Weiter löst so ein Berufsbild juristische Unstimmigkeiten: Im Neubau regeln 16 unterschiedliche Vollzugsordnungen des GEG, wer einen Energieausweis ausstellen darf. Sie formulieren ganz unterschiedliche Regelungen für Aus- und Weiterbildung. Das führt dazu, dass Energieberater/innen, Projekte außerhalb ihres Bundeslandes zum Teil gar nicht begleiten können. Es braucht eine einheitliche Lösung, ein Regelwerk für alle Bundesländer. Schließlich entspricht die Etablierung so eines Berufsbildes den Anforderungen der europäischen Gebäuderichtlinie. Deutschland muss diese bis Anfang 2025 umsetzen.

Engagement des DEN

Das DEN arbeitet schon sehr lang an dem Thema, hat fachliche wie nicht fachliche Kompetenzen identifiziert, eine Berufsethik diskutiert und im Austausch mit verschiedenen Hochschulen ein Kurrikulum für entwickelt.

In unseren Pressemitteilungen

In unseren Veranstaltungen

In unserem Podcast: „Das aktuelle Energiestudio“

 

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) definiert Standards für Neubauten und Bestandsgebäude in Bezug auf Dämmung, Heizung, Lüftung, Kühlung und Warmwasser. Leider liegt die Umsetzung der Normen in der Hand der sechszehn Bundesländer, die dieser Pflicht unterschiedlich sorgsam nachkommen. Das DEN fordert deswegen eine bundesweite und einheitliche Umsetzung und Kontrolle dieser Regelungen.

Warum ist das wichtig? 

Ein Gesetz, das nicht oder nur teilweise kontrolliert wird, hat nur eine begrenzte Wirkung: Das GEG soll -so der erste Paragraph- „durch wirtschaftliche, sozialverträgliche und effizienzsteigernde Maßnahmen […] Klimaschutz [..] zu leisten.” Der Gesetzgeber kann diesem Anspruch nur gerecht werden, wenn die Einhaltung der Bestimmungen durch unabhängige Sachverständige geprüft wird. Im Bereich von Brandschutz oder Statik ist dieses Vorgehen gängige Praxis. So muss es auch bei der Energieeffizienz und beim Klimaschutz, sprich bei der Umsetzung des GEG sein.

Landesbauverordnungen bzw. Vollzugsregeln haben andere Anforderungen, auch an die Weiterbildungen. Das ist unnötig, widersprüchlich und bürokratisch aufwendig. Eine Harmonisierung, das einheitliche Anwenden des GEG, eine Überarbeitung der Vollzugsregelungen, hinsichtlich Doppelungen und Widersprüchen ist angebracht.

Engagement des DEN

Seit über zehn Jahren engagieren sich die Mitglieder des DEN hier für ein Umdenken, treffen sich mit politischen Entscheidungsträger/innen, bringen Durchsetzungsvorschläge ein. Das Netzwerk hat viel Zeit und Mühen in das Thema gesteckt, in einigen Bundeseländern die Einführung einer Durchführungsverordnung begleiten können:

In unseren Pressemitteilungen:

Um Gebäude energieeffizient zu gestalten, müssen Energieberatende auf komplexe Berechnungsnormen zurückgreifen. Diese wurden in den letzten Jahren immer aufwendiger, ohne einen echten Mehrwert für Eigentümer/innen oder Gebäude zu bieten. Sie passen nicht zu den tatsächlich genutzten oder eingesparten Energie- und Strommengen. Das ist Kunden gegenüber nicht zu vermitteln und auch aus klimapolitischer Sicht wenig sinnvoll.

Das DEN fordert deshalb,

  1. eine Vereinfachung der Berechnung und
  2. mit diesem Schritt eine nachweisbasierte Baumethodik, also eine stärkere Berücksichtigung realer Verbrauchsdaten.
  3. Um wirksame Klimapolitik, eine evidenzbasierte Fördersystematik umsetzen zu können, muss diese Herangehensweise mit einem durchdachten Monitoring einhergehen.
Warum ist das wichtig?

Ziel der Gebäudebewertung und der daran anschließenden Sanierung ist das Einsparen von Energie und Emissionen. Eine gute Klimapolitik muss diese Einsparungen möglichst realitätsnah quantifizieren, um die Energiewende im Gebäudebereich effizient und zielorientiert umsetzen zu können. Es braucht verlässliche Daten, eine nachweisbasierte Baumethodik. Diese entspricht darüber hinaus den Vorgaben der europäischen Union in der EU-Gebäuderichtlinie.

Ein gutes Monitoring eröffnet der Wissenschaft viele Möglichkeiten, die Politik mit Blick auf die Energiewende zu unterstützen. Mit den Daten lässt sich schließlich erfassen, welche Fördersystematik, welche Maßnahmen den effizientesten Klimaschutz versprechen.  Das erlaubt eine vernünftige Ausrichtung staatlicher Förderungen und damit eine optimale Allokation von Steuergeldern. Ein durchdachtes Monitoring fördert so die gesellschaftliche Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebereich. Auch aus individueller Perspektive ist das Erfassen und Auswerten von realen Verbräuchen sinnvoll: Heizung, Wärmepumpe können so nachjustiert und damit effizienter eingestellt werden. Das spart Kosten und Energie, ermöglicht sehr einfache Effizienzgewinne.

Warum ist es aber auch wichtig, dass dieser Bezug zu den realen Verbräuchen mit einer Vereinfachung des Regelwerks einhergeht? Komplexität ist kein Wert in sich: Über Jahre haben sich viele Berechnungsnormen, auch durch die zum Teil unüberlegte Zusammenführung unterschiedlicher Normenpakete, angesammelt. Versierte Energieberatende können Gebäude „schönrechnen“, sie mit ein paar Änderungen besser dastehen lassen. Gerade weil diese Berechnungen Fördersummen bewegen, sind Schlupflöcher dieser Art inakzeptabel. Sie schaden dem Anliegen, echten Klimaschutz umzusetzen.

Ein gut durchdachtes Regelwerk, das sich auf reale Verbräuche stützt, schafft Akzeptanz, spart Emissionen und ermöglicht den Energieberatenden die Eigentümer/innen bei der Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen der Qualitätssicherung zu begleiten.

Engagement des Netzwerkes

Das DEN fordert schon lange eine Vereinfachung der Normen, spricht sich für ein Berücksichtigen der realen Verbräuche aus.  Zuletzt hat das Netzwerk mit der Initiative Nachweisbasierte Baumethodik  Vorschläge herausgearbeitet, wie diese Anliegen Eingang in das Gesetz finden können. Diese finden Sie hier.

In unseren Pressemitteilungen:

In unserem Podcast „Das aktuelle Energiestudio: 

Deutschland ist gebaut – Städte und Gemeinden sind geprägt von wertvoller historischer Bausubstanz. Statt neue Flächen zu versiegeln und Ressourcen in energieintensive Neubauten zu stecken, liegt der nachhaltige Weg in der Weiterentwicklung und Modernisierung des bestehenden Gebäudebestands. Jedes Gebäude trägt eine erhebliche Menge an „grauer Energie“ in sich –Energie, die für seine Errichtung aufgewendet wurde. Diese zu bewahren und effizient zu nutzen, ist weit günstiger und ökologischer als Abriss und Neubau. Beides verursacht immense Emissionen, sehr viel Abfall. Das DEN fordert daher, den politischen Fokus auf die Sanierung denn den Neubau zu legen. Wir müssen auch im Bau in Kreisläufen denken, Materialen vor Ort wieder nutzen und innovativ an die Problemstellungen unser Zeit herangehen. Es gilt leerstehende Nicht-Wohngebäude umzunutzen, den Flächenverbrauch pro Person zu hinterfragen und Energieeffizienz konsequent -in allen Bereichen- zu verbessern.

Warum ist das wichtig

Die Bauwirtschaft ist emissionsintensiv und für mehr als 50 % des bundesweiten Müllaufkommens verantwortlich. Durch vorausschauende Sanierungen können bestehende Gebäude modernisiert und energieeffizient gestaltet werden -ohne das zusätzliche Flächen versiegelt werden müssen. Eine Baukultur, die Geschichte bewahrt, Ressourcen schützt und lebenswerte Räume für kommende Generationen schafft, stärkt die Wirtschaft. Sanierungen beleben lokale Wertschöpfungsketten und Handwerksbetriebe, sind ökonomisch und volkswirtschaftlich ein Gewinn.

Engagement des DEN

Das DEN macht schon lange darauf aufmerksam, dass auch im Bau ein Denken in Kreisläufen der Weg nach vorne ist, dass der Neubau sehr viele (endliche) Ressourcen verbrennt und Sanierungspotentiale oft nicht ausgeschöpft werden. Neben einigen Artikeln in unserem Jubiläumsbuch finden Sie unsere Überzeugungen auch hier:

In unseren Pressemitteilungen:

In unserem Podcast „Das aktuelle Energiestudio“:

Weiterführende Links

 

Energieberater bilanzieren Gebäude und Industrieprozesse auf Basis von sogenannten DIN-Normen. Dabei handelt es sich um nationale Standards. Sie gewährleisten Qualität, Sicherheit und Kompatibilität, die vom Deutschen Institut für Normung (DIN) entwickelt und veröffentlicht werden. Sie decken eine Vielzahl von Branchen und Anwendungsbereichen ab, formulieren komplexe, technischen Spezifikationen und konkretisieren so die Anliegen des Gesetzgebers. DIN-Normen sind zwar rechtlich bindend, aber nicht frei zugänglich. Energieberatende müssen (nicht wenig) Geld bezahlen, um besagte Richtlinien lesen und anwenden zu können. Das ist nicht Ordnung.

Wir fordern, dass der Gesetzgeber bindende Richtlinien barrierefrei zur Verfügung stellt. Regeln können nur dann gerechtfertigt durgesetzt werden, wenn sie auch barrierefrei einsehbar sind – so sieht es auch der Europäische Gerichtshof.

Engagement des DEN

Schon seit der Gründung des Netzwerkes trägt das DEN diese Forderung in die Politik, versucht hier -auch außerhalb der öffentlichen Kanäle- ein Umdenken anzuregen.

In unseren Pressemitteilungen:

Unsere Stellungnahmen:

Weiterführende Links

Ohne Verzicht ist wirksamer Klimaschutz nicht möglich. Gerade deswegen ist es entscheidend, dass dieser auch von unten getragen und gedacht wird, dass er auch jene berücksichtigt, die wenig finanzielle Möglichkeiten haben. Es gibt viele Beispiele, die zeigen, wie der Weg in eine klimaneutrale Zukunft aussehen kann, die deutlich machen, dass, Menschen gemeinsam sehr viel erreichen können. Ihnen wollen wir hier Raum geben. Lassen Sie sich inspirieren!

  • Die Bürgerinitiative Erdwärmedichaus Bremen ist eine Energiegenossenschaft. Sie möchte das klimafreundliche Heizen in der Innenstadt ermöglichen und mittels Geothermie ein Kaltwärmenetz aufbauen, dass eine CO₂-freie, preiswerte und zukunftssichere Versorgung erlaubt. Wir haben sie in unseren Podcast „Das aktuelle Energiestudio“ (Folge 24: Ein kaltes Netz als genossenschaftliche Wärmelösung) eingeladen.
  • Architects for Future ist eine Gruppe, die auf eine sozialverträgliche Bauwende hinzuwirken versucht. Sie nutzt ganz unterschiedliche Formate, ist bundesweit aktiv. Zur letzten Bundestagswahl wurde einen Forderungskatalog erarbeitet, der sich auch Jubiläumsbuch des DEN wiederfindet. In Folge 25 unserer Podcasts haben wir diese genauer besprochen. (Bauen als ob es kein Morgen gäbe)

Weitere nennenswerte Initiativen:

Sie können sich mit unseren Positionen identifizieren, sehen Möglichkeiten der Zusammenarbeit? Wir sind gerne dabei! Sie stören sich an unseren Forderungen? Teilen Sie uns Ihre Kritik mit, konstruktiver Austausch führt nach vorne.