Die Bundesfinanzministerium plant im Bundeshaushalt 2027, rund 2,7 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) in den allgemeinen Bundeshaushalt umzuschichten. Gegen diese Idee regt sich breiter Widerstand. In einem Brandbrief vom 28. August 2026 an die Bundesregierung und Haushaltspolitiker fordern 16 Verbände, die Mittel im KTF zu belassen. Auch ein Bündnis aus 13 Umwelt- und Sozialverbänden, Gewerkschaften sowie Jugend- und Entwicklungsorganisationen verlangt in einem gemeinsamen Appell, die Umschichtung zurückzunehmen. Weiter stellen sich Teile der Industrie gegen die geplante Umschichtung der KTF-Mittel.

Wir schließen uns der Kritik an. Gelder, die für den Klimaschutz und die Transformation vorgesehen sind, dürfen nicht zweckentfremdet werden. Die Mittel des Klima- und Transformationsfonds sollten weiterhin in einen nachhaltigen Gebäudebestand und eine zukunftsfähige Industrie fließen. Wir appellieren an die Bundesregierung, die geplante Umschichtung von 2,7 Milliarden Euro nicht umzusetzen und die KTF-Mittel dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden: für Klimaschutz, die industrielle Transformation und die Anpassung an den Klimawandel.

→ FAZ: „Lars Klingbeil: Brandbrief gegen KTF-Milliardenpläne“
→ Cleanthinking.de: „Brandbrief gegen Klingbeils KTF-Milliardenplan“
→ Taz: „Bundeshaushalt für 2027: Kritik an Klingbeils Klima-Sparplänen“

 

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